Amerikanische Chiropraktik & Klassische Naturheilkunde

Dunkelfelddiagnose

Was ist eine Dunkelfeldanalyse?

Bei der Dunkelfelddiagnose wird ein einziger Tropfen Blut aus der Fingerbeere/ dem Ohrläppchen sofort unter dem Dunkelfeldmikroskop bei bis zu 1000facher Vergrößerung im Beisein des Patienten betrachtet und analysiert.

Ein Auswertungsbogen über den Zustand des Blutes wird aber immer kostenlos ausgehändigt. Die Diagnose ist auch besonders für Kinder geeignet, da sie nahezu schmerzfrei ist.

Was ist das Ziel der Analyse?

Sie leistet einen Beitrag zur:

1. Ursachenforschung bei bestehenden Krankheiten,

2. Erstellung eines individuellen Therapieplanes,

3. Überprüfung der Wirksamkeit laufender Therapien.

Zudem können folgenden Aussagen getroffen werden:

  • Stimmt das Säure-Basen-Gleichgewicht?

  • Wie steht es um die Abwehrfunktion des Körpers?

  • Reagiert der Körper auf Entzündungen richtig?

  • Wie ist der Zustand des Bindegewebes?

  • Gibt es Hinweise auf Herde, Störfelder und unterschwellige/ versteckte Infektionen?

  • Gibt es eine Leberschwäche oder liegt möglicherweise eine Darmbelastung vor?

Wie lange muss das Blut beobachtet werden?

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

1. eine Kurzanalyse von ca. 20 Minuten Dauer

Diese eignet sich für eine Verlaufs-Diagnostik und gibt einen kurzen Überblick über den Zustand des Patienten.

2. Analyse bis zu 60 Minuten Dauer

Hier können versteckte Prozesse sichtbar werden, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Die Diagnose ermöglicht einen tieferen und genaueren Blick in das Krankheitsgeschehen.

3. Analyse bis zu 180 Minuten Dauer

Diese Analyse ist bei schweren und komplizierten Krankheitszuständen angezeigt. Hier ist der Blutzerfall, der über einen längeren Zeitraum stattfindet, zu beobachten. Damit können neue, tiefgreifende Erkenntnisse gewonnen werden, die einen entscheidenden Impuls für die Wahl oder Korrektur einer Therapie liefern können.

Was passiert nach der Betrachtung? 

Der Therapeut analysiert nun die Befunde und  schreibt daraufhin einen Therapieplan, der genau auf  den Patienten passt. Dies können "Hausaufgaben" sein, oder Therapien in der Praxis bedeuten.  Nach 6-8 Wochen kann dann erneut das Blut betrachtet werden, um den Fortschritt zu beurteilen und die Therapie evtl. anzupassen. 

Zur Geschichte der Dunkelfeldanalyse

Die Entwicklung der Dunkelfelddiagnose geht größtenteils auf den Zoologen und Bakteriologen Prof. Dr. G. Enderlein (1872 – 1968, Berlin) zurück, der diese Diagnosemethode seit 1916 weiterentwickelt und genutzt hat. Hier entdeckte er in den roten Blutkörperchen und deren Umgebung Veränderungen durch Mikroorganismen.

Die Anwendungsgebiete stellen kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände oder Leiden dar.